4. SEMESTER

 

Päd. Diagnostik im pädagogisch- praktischen Feld

Maßnahmen aufgrund vorgegebener CORONA Beschränkungen:

Gemäß Erlass des BMBWF GZ 2021-0.065.827 vom 8.2.2021

kann der praxisschulmäßige Unterricht für Lehramtsstudierende wieder stattfinden. 

Studierende haben FFP2-Masken zu tragen. Die anterio-nasalen Antigen-Tests sind an der Schule durchzuführen. 

 

 

Planen und Organisieren im pädagogisch-praktischen Feld I
Theorie- und forschungsgeleitetes Entwickeln von Lehr- und Lernprozessen

Im vierten Semester festigen Studierende ihre Kompetenzen, einen professionsspezifischen Unterricht zu gestalten. Sie planen, verschriftlichen und gestalten komplexe Unterrichtseinheiten. Die schriftliche Unterrichtsvorbereitung wird in der Beurteilung berücksichtigt. Die Studierenden erweitern ihr Repertoire an alternativen Methoden und Sozialformen, das sich insbesondere für einen diversitätsbewussten und inklusiven Unterricht eignet. Der Fokus liegt auf einer adäquaten Unterrichtsplanung, -gestaltung und -durchführung.

Ansprechperson für das Praktikum im vierten Semester, Werkpraktikum und Betreuung der Praktikumslehrpersonen: Prof. Dipl.-Päd. Barbara Schallenmüller BEd

 

Tagespraktikum und geblocktes Tagespraktikum

bis 11 Termine und geblockte 5 Tage; Beginn März bis Ende Juni

Reflexionsseminar

Praktikumsbetreuung mit Unterrichtsbesuchen

Werkpraktikum

4 – 6 Einheiten

Unterrichtspraktikum:

  • Max. 2 Studierende pro Klasse
  • Mind. ein Hospitationstag zu Beginn des Praktikums
  • Praktikumstage: 3 Stunden Unterricht mit anschließender Besprechungsstunde durch Klassenlehrperson 
  • Geblocktes Tagespraktikum (5 Tage): 3 Stunden Unterricht mit anschließender Besprechungsstunde durch Klassenlehrperson
  • Werkpraktikum von 12 Stunden

Inhalte:

  • Unterrichtseinheiten nach Besprechung und Vorbereitung planen und halten
  • Unterricht planen, organisieren und durchführen
  • Unterricht individualisiert, differenziert und schriftlich planen
  • Verschiedene Methoden gezielt einsetzen und Teamteaching anwenden

Begleitendes Seminar:

  • Unterstützung bei Planung von Unterricht, mittelfristige Planungen
  • Unterrichten unter Berücksichtigung des Lernstandes
  • Einsatz und Bedeutung von verschiedenen Methoden im Unterricht 
  • Unterrichtsbesuche und Reflexion des Unterrichts durch Praktikumsbetreuer:innen
  • Präsentation der Lernentwicklung

Beurteilungsrelevant:

  • Erfüllen aller Arbeitsaufträge und Abgabe eines schriftlichen Praktikumsberichts
  • Reflexion und Präsentation des Schulpraktikums im schulpraktischen Seminar
  • Positive Rückmeldung durch Klassenlehrperson
  • Anwesenheit im Schulpraktikum zu 100%

Werkpraktikum:

Inhalte:

  • Effiziente und differenzierte Lernumgebung für einen gelingenden Werkunterricht kennenlernen
  • Handlungsorientiert, problemorientiert und prozessorientiert Werkunterricht gestalten (Ideenfindungs- und Gestaltungsprozess)
  • Konstruktive Haltung gegenüber Fehlerkultur entwickeln
  • Unterrichtsvorbereitung altersgerecht planen und gestalten
  • Notwendigkeit der Differenzierung und Individualisierung aufgrund der vorherrschenden Heterogenität als Grundlage eines gender- und diversitätssensiblen Unterrichts erkennen

Beurteilungsrelevant:

  • Aktive Beteiligung am Werkunterricht
  • Positive Rückmeldung durch Praktikumslehrperson
  • Anwesenheit im Schulpraktikum zu 100%
  • Einhaltung des Ordnungsrahmens, wie Pünktlichkeit, Vorbildwirkung in Sprache, Handeln, Umgangsformen, Auftreten, Kleidung, Hygienevorschriften, etc.;

Ab Studienjahr 2021/22 NEU:

Diagnostik im pädagogischen Feld
Reflektieren und evaluieren von Förderplänen

Im vierten Semester lernen die Studierenden pädagogisch professionell zu beobachten und fachspezifische Instrumente einzusetzen. Dabei berücksichtigen sie ein Referenzsystem, um angemessene Lernentwicklungspläne/Förderpläne zu entwickeln bzw. auszuwerten.

Ausgangsbasis für einen individualisierten Unterricht ist die Feststellung des Lernstandes der einzelnen Schulkinder. Aus diesem Grund wird ein Schwerpunkt auf die professionelle Beobachtung und gegebenenfalls die Anwendung fachspezifischer Instrumente gelegt. Ausgangsbasis für einen individualisierten Unterricht ist die Feststellung der Lernausgangslage der einzelnen Schulkinder. Die Studierenden werden durch Dozierende der Pädagogischen Hochschule Tirol in die professionelle Beobachtung eingewiesen und bei der Auswertung der Daten und der Erstellung der Förderpläne in den jeweiligen Lehrveranstaltungen begleitet.

Wichtige Hinweise zum Ablauf des Praktikums werden in einer Informationsveranstaltung im Vorfeld gegeben. Dieses Treffen findet an der PH Tirol statt.


 

Unterrichtspraktikum

8 – 10 Stunden 

Begleitseminar

Betreuung durch Diagnostik bzw. Fachdidaktik

Unterrichtspraktikum:

  • März bis Juni
  • Schulpraktika in einer Partnerschule betreut von der verantwortlichen Diagnostik
  • 8 – 10 Stunden in einer Klasse

Ziele:

  • Professionelles Beobachten eines Kindes in Hinblick auf Entwicklung und Erstellung eines individuellen Förderplans
  • Reflektieren und evaluieren von Förderplänen in Begleitung der Praktikumslehrperson der PHT
  • Pädagogisch-diagnostische Instrumente kennenlernen und anwenden
  • Pädagogisch-diagnostische Referenzsysteme auswerten und angemessene Lernentwicklungspläne/Förderpläne entwickeln

Beurteilungsrelevant:

  • Erfüllen aller Arbeitsaufträge
  • 100 % Anwesenheit
  • Förderpläne erstellen, anwenden und auswerten
  • Abgabe und Reflexion der ausgearbeiteten Dokumentation
Kategorie(n): 
Unterricht